Sonntag, 27. Juli 2014

[Wochenrückblick] Meine liebsten Outfits




Jede Woche stelle ich 4 Outfits vor, die mir besonders gut gefallen haben. Ich versuche dabei natürlich eine gewisse Vielfalt zu wahren, denn ihr Mädels da draußen, die ihr euch zeigt, seid alle wunderschön.

Outfit 1: Ela von Conquore

Die zarten Farben stehen ihr hervorragend, eine wirklich schöne Kombination mit der weißen Hose.



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Outfit 2: Lina von Linaplus


Was gibt es hier zu sagen, außer einfach nur: WOW?! Tolles Kleid, tolle Frau, das Muster, der Schnitt, wunderbar!



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Outfit Nr. 3: Lisa Mosh


Ich mag die Kombi mit der Leojacke sehr, ein schöner Look für den Abend.




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Outfit 3: Das Wusel von Letters from my Wardrobe


Mensch, wie toll ich diese Shorts finde! Ich traue mich nur selbst nicht, habe ja aber auch sehr viel unschönere Beine wie die hübsche Nadine, bei der das einfach super aussieht!



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Bedanken möchte ich mich noch bei allen, die so fleißig mitdiskutieren bei unserer "Fett oder kurvig?" Diskussionsrunde. Ich werde im nächsten Wochenrückblick eine Zusammenfassung bringen und auch auf andere Beiträge, die sich mit dem Thema auseinandersetzen verlinken.

Auch in der nächsten Woche wird es wieder neue Outfits von mir und auf jeden Fall wieder ein Interview geben. Bleibt dran!

 Bis dahin wünsche ich euch einen wunderbaren Sonntag :)






Donnerstag, 24. Juli 2014

[Meinung] Fett oder kurvig? Die Sache mit den Begrifflichkeiten






Ich stolpere in den letzten Wochen oft über Aussagen, die mich zu dieser Frage inspiriert haben.
Der Begriff „kurvig“ wird von nicht wenigen angeprangert. Kurvig sei ja nur der Euphemismus für das was wir wirklich sind. Wir sind dick, wir sind fett, aber wir sind nicht kurvig.

Curvy, das sollen die Frauen mit normaler Figur und „normalen“ Rundungen sein, schöne Brüste, massive Kiste, flacher Bauch.

Nun habe ich zwar die ersten beiden Punkte erfüllt, aber einen flachen Bauch habe ich nicht, um mich kreisen kleine Planeten in einer Umlaufbahn, und ja, nun sagen mir andere dicke Leute, dass kurvig nicht das richtige Wort für mich ist. Weil ich fett bin.

Wann eigentlich, haben wir angefangen, uns selbst zu verbieten, unsere Körper so zu bezeichnen, wie wir selbst gerne möchten?

Wann haben wir angefangen uns vorzuschreiben, dass wir uns so nennen sollen, wie andere, die die Idee hatten, uns damit zu beschimpfen? Wir wollen die Regeln brechen um uns selbst wieder welche aufzudiktieren?

Ja, ich bin fett. Mir braucht das niemand zu sagen, das sehe ich. Wenn es mir jemand sagen will, dann macht er das auch nicht, um mir einen freundlichen Hinweis zu geben, er macht es, um mich zu beleidigen, dieser Mensch möchte mir in diesem Moment weh tun, mich verletzen. Wir alle haben uns im Laufe der Jahre eine Schutzmauer aufgebaut, der eine mehr, der andere weniger. Andere wiederum sind gerade dabei, diese Mauer zu bauen, oder wollen endlich damit beginnen. Wir haben gelernt, dass das Wort „fett“ ein einfaches Adjektiv ist, das uns beschreibt, wie „blond“ oder „klein“. Wir haben gelernt, uns dadurch nicht mehr beleidigt zu fühlen.Wenn ich auf der Straße ein Eis esse und blöd angeschaut werde, dann sag ich auch ohne Umschweife "Ja ne, war klar, die Fette isst das größte Eis".  Ja, ich besitze Selbstreflektion. 


Soweit ist das also vollkommen in Ordnung. Aber warum sollten wir uns deshalb nicht auch mit anderen Adjektiven beschreiben dürfen? Warum muss es ein negativ behaftetes sein? Warum dürfen wir uns nicht gut fühlen, indem wir uns noch mit mehr Worten beschreiben, als einfach nur fett?

„Ich bin nicht dick, ich bin plüschig“


 Wenn Manni in „Ice Age“ das herausbrummelt, dann ist das süß und lustig. Kam da schon mal jemand auf die Idee, den Zeigefinger zu heben und  zu sagen „Ähm nee, sorry, das ist jetzt aber nicht so ganz korrekt…“?

Ist es der gleiche Grund, aus dem wir aus den „love handles“ den „Rettungsring“ machen? Weil nichts schön umschrieben wird, was eigentlich nicht schön sein darf?

Klar, wir können die „Curvy is Sexy“ nächstes Jahr „Fett kann man auch einkleiden“ oder „Adipositas in bunten Kleidern“ nennen. Aber macht es dann noch Spaß? Versprüht es dann noch den Glamour, den wir uns so lange für uns gewünscht haben?

Keine Prinzessin Pummelfee mehr, sondern Prinzessin Fettifee, bitteschön. Rundungen? Nein, nein, viel zu umschönt!  Rundungen müssen wohlgeformt sein und in gängige Kleidergrößen passen, höchstens aber in den unteren Übergrößenbereich. Aber wir wollen trotzdem tolle Kleider, Anerkennung und Akzeptanz haben. Man soll uns super finden, aber bitte nicht schönreden. 

Ich jedenfalls, lasse mir meine Kurven nicht mies machen. Ich kann kurvig und fett sein. Und dick und plüschig. Und blond und klein. Alles Adjektive. Jedes richtig. Jedes für sich. Genau so vielfältig wie jeder von uns ist, so sind auch die Worte, mit denen wir uns selbst beschreiben. Und jeder, sollte das auf die Art und Weise machen, die ihm gut gefällt.


Aber genug von meiner Meinung, ich möchte gerne eure hören! Bitte lasst mir doch eine kurze Antwort da, stimmt ab und schreibt mit gerne noch eure Meinung in die Kommentare, ich werde nächste Woche ein Resümee ziehen und die interessantesten Beiträge veröffentlichen. Ich freue mich auf einen lebhaften Austausch!  



Dienstag, 22. Juli 2014

OOTD "NIEMALS werde ich so eine Schlafanzughose tragen"


Ich tauge ja nicht so wirklich zum Trendsetter. Wenn etwas total neu ist und gehyped wird, finde ich es aller Wahrscheinlichkeit nach immer erstmal schrecklich.
Aber ich habe mir vorgenommen: Erst probieren, dann meckern. Das gilt sowohl für Soja-Joghurt, den ich bis in alle Ewigkeit verteufelt habe, bis ich ihn dann mal versucht habe.
Und genau so, ging es mir bei diesen bunten Haremshosen.


 
Todesmutig habe ich mir dann doch mal so ein Teil bestellt, nachdem ich bei einigen anderen Bloggerinnen gesehen habe, dass es doch irgendwie echt cool aussieht, wie z.B. hier bei Big-Apple-Girl. 
 
Und ja, was soll ich sagen, ich mag meine neue Hose!
 
 

Top: Bon Prix
Cardigan: Yours Clothing
Belt: Bon Prix
Trousers: Yours Clothing




Ja, was soll ich sagen, ich fühle mich sehr wohl in meiner neuen Hose, sie ist luftig, leicht, und für mich eine kleine Revolution, da ich eigentlich immer eher klassische Stoffhosenträgerin war. Nadelstreifen oder Unifarben. Seit neuestem wage ich mich aber auch "untenrum" an neue Stoffe und Farben und freue mich über die vielfältigen Möglichkeiten, die es noch zu entdecken gilt :-)